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Über mich


Damit Du weisst, mit wem Du es hier zu tun hast, schreibe ich hier mal ein bischen was über mich und darüber, wie ich dazu gekommen bin, im Internet mein Geld zu verdienen.

1968 wurde ich in Koblenz am Rhein geboren. Bis zum Ende der Grundschule habe ich dort auch meine Kindheit verbracht.

Da wir eigentlich jedes Jahr im Schwarzwald Urlaub gemacht haben und meinen Eltern der Schwarzwald besser gefiel als Koblenz, sind wir dann in den Schwarzwald gezogen, als ich 11 Jahre alt war.

Puh! Das war für mich eine heftige Umstellung. Das erste halbe Jahr der Realschule hatte ich nämlich in Koblenz verbracht - dann musste ich da wieder raus und ab in den Schwarzwald. Dummerweise hatte ich als Fremdsprache in Koblenz mit Französisch angefangen, was mir richtig gut gefiel. In der neuen Schule in Horb am Neckar konnte ich allerdings nur Englisch als Fremdsprache lernen.

So kam also zu der Fremdsprache "Schwäbisch" dann auch noch Englisch dazu, wo mir dann eh schon das erste halbe Jahr fehlte. Allerdings bekam ich nebenbei noch Nachhilfe und ich konnte das Fehlende schnell aufholen.

Wir sind also nach Altheim bei Horb gezogen, ein kleines katholisches Dörfchen mit etwa 1.200 Einwohnern. Eigentlich denke ich heute gerne an die Zeit in Altheim zurück. Nachdem ich das Schwäbisch dann auch verstanden habe war alles gut. Ich bin dann da als Torwart im Fussballverein gewesen und hab eigentlich immer meinen Spass dabei gehabt, bis Boris Becker in Wimbledon gewonnen hat. Da hab ich dann zum Tennis gewechselt. Schon strange - obwohl ich dabei echt fast immer verloren habe, hat mir Tennis immer mehr Spass gemachtSmiley.

Nach der Realschule habe ich dann eine Lehre begonnen als Mechaniker "Fachrichtung Metal" und die natürlich auch nach 3,5 Jahren erfolgreich beendet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat mir die Branche dann doch einigermaßen Spass gemacht und ich war dann ganz zufrieden den Beruf gelernt zu haben, obwohl ich eigentlich zunächst mehr Interesse hatte Chemielaborant zu werden.

"Nebenbei" war ich übrigens Sänger bei den "CrimsonTears" einer kleinen Schülerband von ein paar Freunden des Horber Gymnasiums. War ganz lustig, allerdings kaum von Erfolg gekrönt... vielleicht hätte ich doch Gesangsunterricht nehmen sollenSmiley

Ziemlich schnell nach meiner Gesellenprüfung meldete sich dann auch schon die Bundeswehr und meinte ich soll mich doch in Stetten am Kalten Markt zur Grundausbildung einfinden, was ich dann natürlich auch gemacht habe. Komischerweise hat mir die Zeit in der Grundi echt gut gefallen und ich habe mich körperlich so fit gefühlt wie nie wieder. Als es dann zum Dienst an der Waffe kam, hatte ich jedoch echt ernsthafte Probleme damit, was dazu führte, dass ich nachträglich verweigert habe. Das lag jedoch ganz schlicht daran, dass ich bei einem schweren Verkehrsunfall mit zwei toten Motorradfahren ein echtes Trauma erlebt hatte. Ich war zwar bei dem Unfall kein Beteiligter, jedoch gehen mir bis heute diese Bilder nicht aus meinem Kopf. Und jedesmal, wenn ich das G3 in die Hand nehmen musste, kamen mir eben diese Bilder hoch und die Zweifel, ob ich wirklich jemand töten könnte, bzw. wie man das wohl verarbeiten könnte jemanden getötet zu haben.

Nun ja, die Verweigerung war dann nach der Grundausbildung durch und ich habe dann noch 1 Jahr Zivildienst im Horber Krankenhaus geschoben - war auch eine ganz gute Erfahrung.

Anschliessend habe ich dann in meinem gelernten Beruf weitergemacht und zwar in einer kleinen "mechanischen Werkstatt". Hier habe ich die ersten ernsthaften Berührungen mit der Computertechnik gemacht und CNC - Maschinen programmiert. Davon konnte ich gar nicht genug bekommen. Nach einigen Jahren in diesem Betrieb habe ich aber dann doch die Branche gewechselt und habe als Schichtführer in einem großen Betrieb für Kunststoffverarbeitung (Thermoforming) begonnen. Dabei war ich nicht nur als Führungskraft gefragt, sondern auch zuständig für die Einrichtung und Programmierung der 5achsigen Nachbearbeitungsmaschinen. Was mir zunächst als große Herausforderung erschien, war jedoch recht schnell zur Routine geworden. Sehr gut gefiel mir, dass ich dort immer wieder vor noch größere Aufgaben gestellt wurde. Bereits nach 2 Jahren wechselte ich dann innerbetrieblich in die Abteilung Konstruktion und Musterfertigung, lernte CAD, weitere Programmiersprachen zum Steuern einer 5achsigen Lasermaschine und zur Erstellung von Postprozessoren für das CAD System.

Die Entwicklungsarbeit hat mich wirklich so begeistert, dass ich kaum gemerkt habe, dass ich selten mal eine Woche weniger als 60 Stunden gearbeitet habe. Das war ein Job, den ich bis zur Rente ausführen wollte...

Mir hat die ganze Technik so gut gefallen dass ich nie wieder was anderes machen wollte. Meinem Chef und meinen Vorgesetzten hat das glaube ich auch ganz gut gefallenSmiley

Irgendwie kam es dann dazu, dass mir mein Chef zutraute ich könne eine Maschine konstruieren zum Verschweissen von Kunststoffteilen mittels Ultraschall. Da hatten wir schon oft drüber geredet - ich war natürlich Feuer und Flamme! Zunächst sollte ich mal was am CAD konstruieren und 'dann sehen wir weiter...'

Nachdem ich dann meinen Entwurf vorgestellt hatte, bekam ich das OK und ich konnte mit meinem größten Projekt EVER beginnen. Alle Bauteile wurden nach meinen Stücklisten bestellt, einige Teile mussten von Dienstleistern gefertigt werden und ich baute meine erste selbst konstruierte Maschine mit 6 Achsen und 2 Handlingpaletten. Dummerweise gab es für eine solche Maschine natürlich keine Steuerung die man mal so eben adaptieren konnte und ich sah mich gezwungen meine wenigen Kenntnisse in VB.net zu vertiefen und die Steuerung komplett selbst zu programmieren. Das hat etwa 3 Monate gedauert (neben meiner sonstigen Aufgaben und aller Profis die meinten das kann man nur mit C++). Dann war ich stolzer Konstrukteur einer wirklich komplett funktionierenden und einzigartigen Maschine, die enorme Kosten in der Fertigung einsparen konnte und nebenbei auch noch für eine konstante und bessere Qualität sorgte. Selbst konstruiert, gebaut und programmiert. Alles aus einer Hand! Ich konnte (auch mir) damit beweisen, dass man echt was erreichen kann wenn man nur will!

Viele meiner damaligen Kollegen hielten das wohl für unmachbar und ich denke mein Ex-Chef musste sich da so einiges anhören - schliesslich können so was nur Ingenieure...

Ich hab nicht mal eine Technikerschule besucht, geschweige denn einen Programmierlehrgang.

ABER: Diese Maschine war letztendlich der Schlüssel zu meinem weiteren Lebensverlauf. Bis zu diesem Zeitpunkt war ich immer überzeugt dort das Richtige zu tun. Ich habe dem Betrieb nachweislich riesige Beträge in der Produktion eingespart, durch Prozessoptimierungen und technische Neuerungen die zunächst bei fast allen Kollegen auf Widerstand stiessen. Freunde habe ich mir dabei keine gemacht.

Nun ja, nachdem ich die Maschine fertig hatte, fragte mich mein Chef dann was er denn nun mal Gutes für mich tun könne: ".. hast Du schon einen neuen Satz Winterreifen...?"

Klick: Ford Fiesta. Klick: 4 Winterreifen ca. 180 Euro. Klick, Klick, Klick....

Am gleichen Abend habe ich meiner Frau gesagt: "Ich will dass Du mir Deine Insel zeigst..."

Die Insel meiner Frau ist Gran CanariaSmiley

Sie war 2 Jahre auf Granni und hat tätowieren gelernt und dabei ganz ordentlich Kohle verdient, kam aber dann wieder nach Deutschland zurück, weil sie etwas Heimweh hatte. Als wir uns kennenlernten, hatte ich von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass mir mein Job so wichtig ist ...blah blah. Egal - sie hat mich so akzeptiert wie ich bin... und das war sicher nicht ganz so einfach manchmal...

Aber von Gran Canaria hat sie immer geschwärmt, die ganzen Kumpels, coole Kneipen, geiles Leben... Spaß ohne Ende. Das war für mich immer interessant zu hören aber irgendwie nicht mit meiner Vorstellung von einem geregelten (Arbeits-) Leben zu vereinbaren. Aber das kann passieren, wenn man in einer Arbeiterfamilie aufwächst, wo am Samstag der Rasen gemäht, das Auto gewaschen wird und die Fenster geputzt werden, damit bloß die Nachbarschaft zufrieden ist....Smiley

Tja, dann gings 4 Wochen später über Weihnachten nach Gran Canaria!!!

2 Wochen Intensivkurs vom Süden der Insel, ein paar Kumpels meiner Frau kennengelernt und so weiter.

Fazit: Ich habe die Insel für gut befunden und Ingo (Bestkumpel of Frauchen) hat mir sogar noch etwas Einblick gegeben, was er so mit seinem Tattoo-Studio verdient. Jo, so verkehrt is das ja gar nich... dachte ich.

2 Monate später haben wir noch 10 Tage auf La Palma verbracht um "obligatorisch" abzuwägen ob Gran Canaria wohl die richtige Heimat für die Zukunft ist.

Nochmal 10 Monate später hatten wir in D´land alles verkauft, was nicht mehr nötig war und der Rest passte dann in den Ford Fiesta, inklusive Beifahrersitz. Frauchen ist mit Schwiegermutti geflogen und ich bin mit dem Auto rüber bis nach Cadiz und dann ab auf die Fähre. Wir wollten das Auto einfach behalten - man weiß ja nie, was man im Ausland für 'ne Kiste bekommtSmiley

Oha... sehe gerade, das könnte auch'n Buch werden....Smiley

Naja, jetzt sind wir über 9 Jahre hier auf unserer Trauminsel. Wir hatten einen riesen Spass mit unserem Tattoobiz, welches aber nie genug abgeworfen hat, um wirklich was damit zu erreichen. Und damit meine ich die eigene Finca.

Das mit dem Tattooladen haben wir fast 4 Jahre gemacht. Nebenbei habe ich etwas Html und PHP gelernt und ab und an mal eine Webseite für "Kunden" erstellt. Dabei hatte ich einen Deutschen kennengelernt, der einen Onlineshop für seine rezeptfreien Potenzpillen brauchte. Irgendwie hat die Zusammenarbeit ganz gut funktioniert und ich bekam das "Alleinvertriebsrecht" der Pillen für Spanien. Da machte ich meine ersten Erfahrungen mit Adwords, SEO und Onlinemarketing im Allgemeinen.

Mit den Pillen haben wir dann mehr verdient als mit dem Tattooladen, da die Weltwirtschaftskrise hier doch sehr deutlich zu spüren war und somit auch der Tourismus erheblich darunter gelitten hat.

Jo, dann haben wir den Tattooladen dicht gemacht und es dauerte keine 2 Monate, bis ich die Nachricht bekam, dass ich die Pillen nicht mehr verkaufen kann, da die bei einer neuen Prüfung von einem Lebensmittelamt die Pillen nicht mehr als Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden durften.

Schöne Scheisse! Da standen wir auf einmal vor dem Nichts. Aber weg wollten wir hier auf keinen Fall mehr. Frauchen ging arbeiten als Bedienung und ich habe hier nach kurzer Zeit einen Job als Callcenter-Agent bekommen. Nebenbei haben wir noch abwechselnd in einer Disse geputzt (inklusive der Klos).

Nach 3 Wochen im Callcenter war mir der Job so zuwider, dass ich da das Handtuch werfen wollte. Glücklicherweise kam ich mit der Assistentin meiner damaligen Chefin ins Gespräch. Dabei kam auch auf den Tisch, dass ich Erfahrung mit Adwords hatte und auch Webseiten machen kann. 2 Stunden später hatte ich einen Termin mit der Chefin, 15 Minuten später wurde ich als Telefonist entlassen und als Programmierer eingestellt.

Glück gehabt, kann man da nur sagen!

Tja, was soll ich sagen, seither bin ich Fulltime-Programmierer. Ich habe mich allerdings nach recht kurzer Zeit verselbständigt und arbeite nun im Auftrag von Kunden, die ich über diverse Onlineportale finde. Es macht mir echt riesig Spass, ich lerne jeden Tag neues dazu und ich kann mir meine Zeit einteilen, wie ich möchte.

Wir haben uns eine kleine Mini-Finca gemietet, haben ein paar Bananenbäume und fühlen uns hier in einem kleinen Dörfchen, fernab vom Massentourismus ganz wohl.

Die Sache hat nur einen Haken: Reich werde ich so nicht! Die Konkurrenz an Programmierern ist groß und man nimmt teilweise Aufträge an, die einem echt weh tun. Es gab auch schon Versprechungen über Erfolgsbeteiligungen, doch da ist nie was draus geworden.

Jetzt ist es an der Zeit mich mehr mit eigenen Projekten zu beschäftigen und im Online-Marketing einzusteigen. Das Großziel ist in jedem Fall ein eigenes Produkt - so wie es andere auch schon erfolgreich praktiziert haben. Die Idee zu dem Produkt ist in gemeinsamen Gesprächen mit einem langjährigen Auftraggeber entstanden.

Wie das Produkt aussieht und was es kann steht jetzt schon fest - ich habe da allerdings noch einiges zu programmieren, bin mir aber sicher, dass es sehr viele Menschen, die im Internet ihr Geld verdienen wollen, brauchen können. Parallel dazu wird trotzdem ein passives Einkommen generiert, damit ich nicht unbedingt auf Aufträge anderer angewiesen bin! Was ich dazu unternehme kannst Du dann in jedem Fall in meinem Blog lesen.